Zum Inhalt springen

Wir können international.

Sichtbar in neuen Märkten – in der richtigen Sprache, im richtigen Land.

Wer seine Produkte oder Leistungen über Ländergrenzen hinweg anbietet, möchte auch dort gefunden werden. Doch eine übersetzte Website allein reicht dafür nicht: Google muss verstehen, welche Version für welches Land und welche Sprache gedacht ist – sonst sieht der Kunde in Wien die Preise für Deutschland oder der Interessent in Paris die englische Seite.

ONMATIC begleitet Sie von der Entscheidung über die passende Struktur bis zur technischen Umsetzung und Lokalisierung der Inhalte. Weil wir auch entwickeln, setzen wir Sprachverweise und Länderversionen direkt in Ihrem System um – im Content-Management-System ebenso wie im Onlineshop.

Haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns an!

Die erste Entscheidung: die Domainstruktur

Für Länder- und Sprachversionen gibt es drei gängige Modelle. Länderdomains wie beispiel.at oder beispiel.fr senden das klarste Länder-Signal, müssen aber jeweils eigenständig Vertrauen und Links aufbauen. Unterverzeichnisse wie beispiel.com/fr/ profitieren von der Stärke der Hauptdomain und sind am einfachsten zu pflegen. Subdomains wie fr.beispiel.com liegen dazwischen.

Welches Modell richtig ist, hängt von Ihren Märkten, Ihrem Budget und Ihrer Organisation ab. Eine spätere Umstellung ist aufwendig und riskant – vergleichbar mit einem Domain-Umzug. Diese Entscheidung sollte deshalb gut überlegt sein.

Übersetzen ist nicht dasselbe wie lokalisieren

Menschen suchen in jedem Land anders – selbst in derselben Sprache. In Österreich und der Schweiz werden teilweise andere Begriffe verwendet als in Deutschland, und eine wörtliche Übersetzung trifft selten die Suchbegriffe, die Ihre Kunden im Zielland tatsächlich eingeben. Deshalb braucht jeder Markt seine eigene Keyword-Recherche.

Maschinelle Übersetzungen können ein guter Ausgangspunkt sein. Ohne Prüfung durch Muttersprachler bleiben aber Fehler, ungewohnte Formulierungen und unpassende Begriffe stehen – das kostet Vertrauen bei Besuchern und Qualität in den Augen von Google.

Worauf es beim internationalen SEO ankommt

hreflang richtig umsetzen

Mit hreflang-Angaben teilen Sie Google mit, welche Seite für welche Sprache und Region gedacht ist, etwa de-DE, de-AT und de-CH. Jede Version muss auf alle anderen verweisen – auch auf sich selbst – und die Verweise müssen gegenseitig sein. Fehler sind häufig und oft folgenreich.

Gleiche Sprache, mehrere Länder

Deutsche Inhalte für Deutschland, Österreich und die Schweiz sind oft nahezu identisch. Mit sauberem hreflang wertet Google das nicht als doppelten Inhalt, sondern zeigt jedem Land seine Version – mit passenden Preisen, Versandinformationen und Kontaktdaten.

Keine erzwungene Weiterleitung

Besucher automatisch nach Standort umzuleiten, wirkt bequem, kann aber verhindern, dass Google alle Sprachversionen zu sehen bekommt. Besser: einen Hinweis auf die passende Version anzeigen und die Wahl dem Besucher überlassen.

Lokale Signale

Währung, Adressen, Telefonnummern, Maßeinheiten und Links von Websites aus dem Zielland zeigen Google, für welchen Markt eine Seite relevant ist.

Technik, die mitwächst

Sprachversionen müssen sauber in Navigation, Sitemaps und interne Verlinkung eingebunden sein.

Erfolg pro Markt messen

Sichtbarkeit, Traffic und Anfragen werten wir für jedes Land und jede Sprache getrennt aus. So sehen Sie, welcher Markt sich wie entwickelt – und wo nachgesteuert werden muss.

So gehen wir vor

  1. Marktanalyse

    Welche Länder und Sprachen sollen erschlossen werden? Wir prüfen Suchvolumen, Wettbewerb und Suchverhalten in Ihren Zielmärkten.

  2. Struktur festlegen

    Gemeinsam entscheiden wir über Domainmodell, Sprachversionen und Adressschema – passend zu Ihren Zielen und Ihren Ressourcen.

  3. Technische Umsetzung

    Wir setzen hreflang, Sitemaps, Sprachauswahl und die Verknüpfung der Versionen in Ihrem System um und testen sie gründlich.

  4. Lokalisierung

    Inhalte, Seitentitel und Beschreibungen werden auf die Suchbegriffe des jeweiligen Marktes abgestimmt.

  5. Monitoring

    Wir beobachten Indexierung und Rankings in jedem Land und korrigieren, wenn Google die falsche Version ausspielt.

Sie wollen neue Märkte erschließen?

Ob ein zweites Land oder eine komplett mehrsprachige Website: Sprechen Sie uns an, bevor die Struktur festgelegt ist – dann lassen sich teure Umbauten später vermeiden.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Häufige Fragen zum internationalen SEO

Welche Domainstruktur ist für internationale Websites die beste?

Eine für alle Fälle beste Lösung gibt es nicht. Unterverzeichnisse sind oft der beste Kompromiss aus Stärke und Pflegeaufwand. Länderdomains senden das stärkste Länder-Signal, bedeuten aber mehr Aufwand. Die Entscheidung hängt von Ihren Märkten, Ihrer Marke und Ihrer Organisation ab.

Was ist hreflang?

hreflang ist eine Angabe im Code oder in der Sitemap, die Google mitteilt, welche Seite für welche Sprache und gegebenenfalls welches Land gedacht ist. So kann Google jedem Nutzer die passende Version anzeigen und erkennt ähnliche Länderversionen nicht als doppelten Inhalt.

Brauche ich eigene Seiten für Österreich und die Schweiz?

Nicht zwingend. Wenn sich Angebot, Preise, Versand oder Ansprache unterscheiden, lohnen sich eigene Länderversionen. Sind die Inhalte identisch, kann eine gemeinsame deutschsprachige Version ausreichen. Wir prüfen mit Ihnen, ob sich der Aufwand im jeweiligen Markt rechnet.

Reicht eine maschinelle Übersetzung meiner Website?

Als Ausgangspunkt kann sie helfen, als Endergebnis selten. Ohne muttersprachliche Prüfung und eine Keyword-Recherche für den Zielmarkt verfehlen übersetzte Texte oft die Begriffe, nach denen Kunden dort tatsächlich suchen.