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Interne Verlinkung: der unterschätzte Hebel für bessere Rankings.
Über externe Links wird in der Suchmaschinenoptimierung viel gesprochen. Dabei liegt ein großer Hebel direkt auf Ihrer eigenen Website: die Links, mit denen Ihre Seiten aufeinander verweisen. Sie entscheiden mit darüber, welche Seiten Google findet, wie wichtig es sie einschätzt und in welchem Zusammenhang es sie versteht.
Anders als Backlinks haben Sie die interne Verlinkung vollständig selbst in der Hand – ohne Abhängigkeit von anderen Websites und oft mit überschaubarem Aufwand. ONMATIC analysiert Ihre Linkstruktur und baut sie so um, dass die Kraft Ihrer Website dort ankommt, wo sie am meisten bewirkt.
Was interne Links für Google bedeuten
Google folgt Links, um Seiten zu entdecken. Eine Seite, auf die kein interner Link zeigt, wird schwer gefunden – selbst wenn sie in der Sitemap steht. Solche verwaisten Seiten gibt es auf fast jeder gewachsenen Website.
Links übertragen außerdem Gewicht: Seiten, auf die viele interne Links zeigen – insbesondere von starken Seiten wie der Startseite –, stuft Google als wichtiger ein. Und der Linktext verrät, worum es auf der Zielseite geht. Ein Link mit dem Text „Technisches SEO“ sagt Google mehr als ein „hier klicken“.
Navigation, Kontext, Themencluster
Wir unterscheiden drei Arten interner Links: die Navigation mit Menü, Footer und Breadcrumb, die auf jeder Seite gleich ist; kontextuelle Links mitten im Text, die inhaltlich passende Seiten verbinden; und Übersichtsseiten, die ein ganzes Thema bündeln. Gerade die kontextuellen Links sind wertvoll – und werden auf den meisten Websites kaum genutzt.
Besonders wirksam ist das Prinzip der Themencluster: Eine zentrale Übersichtsseite verlinkt alle Unterseiten eines Themas, und diese verweisen zurück und untereinander. So erkennt Google, dass Ihre Website ein Thema umfassend abdeckt. Mehr dazu unter Content-SEO.
Typische Schwachstellen – und wie wir sie beheben
Verwaiste Seiten
Seiten, auf die kein interner Link zeigt, werden kaum gefunden und kaum gewichtet. Wir spüren sie per Crawl auf und binden sie sinnvoll ein – oder führen sie mit anderen Seiten zusammen.
Zu tiefe Seitenstruktur
Wichtige Seiten, die erst nach fünf oder sechs Klicks erreichbar sind, verlieren an Bedeutung. Wir sorgen für kurze Klickwege zu den Seiten, die ranken sollen.
Nichtssagende Linktexte
„Mehr erfahren“ und „hier“ verschenken bei internen Links Kontext. Beschreibende, abwechslungsreiche Linktexte helfen Google und Ihren Besuchern – und verbessern zugleich die Barrierefreiheit.
Links auf Weiterleitungen und Fehlerseiten
Nach Umbauten zeigen viele interne Links auf alte Adressen. Jede Weiterleitung kostet Crawling-Zeit, jeder tote Link Vertrauen. Wir stellen alle Links direkt auf das richtige Ziel um – besonders wichtig nach einer Restrukturierung.
Seiten, die sich Konkurrenz machen
Verlinkt die Website für dasselbe Thema mal die eine, mal die andere Seite, weiß Google nicht, welche ranken soll. Wir legen pro Thema eine klare Zielseite fest und richten die Links danach aus.
Links, die Google nicht sieht
Menüs oder Buttons, die nur per JavaScript funktionieren, kann Google oft nicht als Links erkennen. Wir prüfen, ob Ihre wichtigsten Verweise als echte Links im Code stehen – eine Frage des technischen SEO.
So optimieren wir Ihre interne Verlinkung
Crawl und Bestandsaufnahme
Wir erfassen alle Seiten und alle internen Links Ihrer Website und sehen, wie die Seiten miteinander verbunden sind – und welche abseits stehen.
Ziele festlegen
Welche Seiten sollen für welche Suchbegriffe ranken? Auf Basis der Keyword-Zuordnung bestimmen wir, wohin die interne Kraft fließen soll.
Linkplan
Wir planen konkret, welche Seite an welcher Stelle mit welchem Linktext auf welche andere verweist – in Navigation, Übersichtsseiten und Fließtext.
Umsetzung
Wir setzen die Links um, korrigieren veraltete Verweise und bauen bei Bedarf Bausteine wie Breadcrumbs oder Themenübersichten in Ihre Website ein.
Kontrolle
Wir prüfen die neue Struktur per Crawl und beobachten, wie sich Indexierung und Rankings der Zielseiten entwickeln.
Holen Sie mehr aus Ihren vorhandenen Seiten
Oft steckt in einer Website mehr Potenzial, als die Rankings zeigen – es fehlen nur die richtigen Verbindungen. Sprechen Sie uns an: Wir analysieren Ihre interne Verlinkung und zeigen, wo die größten Hebel liegen.
Häufige Fragen zur internen Verlinkung
Wie viele interne Links sollte eine Seite haben?
Eine feste Zahl gibt es nicht. Entscheidend ist, dass jeder Link für den Leser einen Sinn ergibt. Seiten mit Hunderten von Links verteilen ihr Gewicht auf zu viele Ziele; Seiten ganz ohne kontextuelle Links verschenken Potenzial. Ein guter Maßstab: Verlinken Sie dort, wo ein Leser an dieser Stelle tatsächlich weiterlesen möchte.
Sollte der Linktext immer das Keyword der Zielseite enthalten?
Beschreibend sollte er sein – aber nicht immer wortgleich. Natürliche, abwechslungsreiche Linktexte, die zum Satz passen, wirken besser als hundertfach identische Keyword-Links. Wichtig ist, dass klar wird, was den Leser auf der Zielseite erwartet.
Sollte man interne Links auf „nofollow“ setzen?
In aller Regel nicht. Interne Links auf „nofollow“ zu setzen, verhindert nicht, dass Gewicht verloren geht, sondern nur, dass es ankommt. Seiten, die nicht in den Suchergebnissen erscheinen sollen, schließt man besser über andere Wege wie „noindex“ aus.
Was ist der Unterschied zwischen interner Verlinkung und Backlinks?
Interne Links verbinden Seiten Ihrer eigenen Website miteinander; Backlinks kommen von fremden Websites. Beide sind wichtig, aber nur die interne Verlinkung können Sie vollständig selbst steuern. Mehr zu Backlinks erfahren Sie unter OffPage-Optimierung.